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Rettungsdienst

04.02.2010 - Feuerwehren, THW und HiOrgs im Dauereinsatz

04.02.2010 - Feuerwehren, THW und HiOrgs im Dauereinsatz
FF Rehau beim Beräumen eines Daches

HochFranken gehörte zu den am stärksten vom Wetter betroffenen Regionen Bayerns: In kurzer Zeit sorgten die Schneemengen  für fast einhundert Einsätze  für die Integrierte Leitstelle HochFranken und die dazugehörigen Feuerwehren  und THW-Ortsverbände. Ab Montag abend kam es zu einer Vielzahl von Einsätzen, wie Bäume über Fahrbahn aufgrund Schneebruch, gefährlichen Eiszapfen, die es zu entfernen galt, Verkehrsunfälle aufgrund Glatteis und Schneeverwehungen und zu räumende Dächer, um Gebäudeeinstürze zu verhindern.

Alleine im Landkreis Hof waren bis dato fast fünfzig THL-Einsätze zu verzeichnen, deren Einsatzschwerpunkt sich in der Region Schwarzenbach/Wald und Helmbrechts bildete. Auch die Region rund um den Waldstein (Kirchenlamitz, Sparneck, Stammbach und Zell) war immens von den Beeinträchtigungen des Winters betroffen.

Auch der Landkreis Wunsiedel hatte mit den Schneemassen und Eiszapfen zu kämpfen, welche es mittels Hubrettungsfahrzeugen, tragbaren Leitern und Manpower zu beräumen galt. Viele Bäume hielten dem Gewicht des Schnees nicht mehr stand und blockierten Verkehrswege oder drohten auf Gebäude zu stürzen. So hatten die Einheiten im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge auch mehr als zwanzig Einsätze zu verzeichnen.

Alle THW-Ortsverbände waren mit eingesetzt, um Dächer zu beräumen oder die Polizei bei der Verkehrslenkung und Unfallabsicherung auf den Autobahnen bei den mehr als schwierigen Verkehrsverhältnissen zu entlasten.

Da es auch aufgrund der Witterungsverhältnisse zu Störungen und Verzögerungen der notfallmedizinischen Versorgung der Bevölkerung kam, wurden vorsorglich die Bergwachten und Wasserrettungseinheiten, die über geländegängige Fahrzeuge und Motorschlitten verfügen, in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt und übernahmen auch in einigen Fällen die notfallmedizinische Erstversorgung von Notfallpatienten bis zum Eintreffen des Landrettungsdienstes.

Auch für das Verstärkungskonzept der ILS HochFranken war dies eine erneut gemeisterte Bewährungsprobe: Der Dienstbetrieb wurde durch weitere hautpamtliche Mitarbeiter verstärkt und  die UG-ILS in Voralarm versetzt.

Bericht von Alexander Rosenthal (Schicht-/Lagedienstführer ILS HochFranken)

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