Struktur und Aufgaben
Bayern ist in 26 Rettungsdienstbereiche untergliedert, jeder Rettungsdienstbereich besteht aus einem oder mehreren Landkreisen sowie kreisfreien Städten. Für jeden dieser Schutzbereiche ist ein Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ehemals Rettungszweckverband) als Träger des Rettungsdienstes eingerichtet.
In jedem Rettungsdienstbereich ist eine Leitstelle für den Rettungsdienst (RLST) oder eine Integrierte Leitstelle (ILS) eingerichtet, 9 der 26 Leitstellen betreibt das Bayerische Rote Kreuz im Auftrag der Zweckverbände für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung.
Die Leitstellen nehmen die unter der Rufnummer 19222 oder dem Notruf 112 (ILS) eingehenden sowie die von den Einsatzzentralen der Polizei und Feuerwehr übermittelten Notrufe entgegen. Nach Abfrage aller relevanten Kriterien entscheidet der aufnehmende Disponent entsprechend des von ihm erarbeiteten Meldebildes sowie der Kriterien des Notarzt-Indikationskataloges, welches Rettungsmittel (Notarztwagen, Rettungswagen, Rettungshubschrauber, Krankentransportwagen etc.) zu alarmieren ist. Erfordert der Einsatz spezielle Rettungskräfte, z.B. zur Berg- oder Wasserrettung, werden auch diese von der Rettungsleitstelle alarmiert. Für die Verlegung von schwer kranken oder verletzten Patienten unter intensivtherapeutischen Bedingungen vermitteln die Leitstellen Intensivtransportmittel.
Die Integrierte Leitstelle / die Rettungsleitstelle lenkt alle Einsätze im öffentlichen Rettungsdienst und stimmt sie aufeinander ab.
Standorte der BRK-Rettungsleitstellen:
| RLSt Amberg | ILS Hochfranken (Hof) | RLSt Schwabach | RLSt Coburg | |||
| RLSt Bayreuth | RLSt Straubing | RLSt Schweinfurt | RLSt Weilheim | |||
| RLSt Krumbach |
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