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Flammen im Hochhaus: Ein Bewohner verletzt

Gunzenhausen/Schwabach 18.01.12  - Buchstäblich im Schlaf überrascht wurde am Mittwochmorgen der 47-jährige Bewohner einer Wohnung in einem Hochhaus in Gunzenhausen von einem Brand, der sich bereits in der allen Räumen ausgebreitet hatte. Er hatte dabei großes Glück, bemerkte das Feuer selbst und wurde von der Feuerwehr, da der Weg durch die Wohnungstür bereits von den Flammen versperrt war, mit der Drehleiter gerettet.
Hell loderten die Flammen aus dem sechsten Stock des Hochhauses in Gunzenhausen.
Er wurde mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Um 8.51 Uhr war der Notruf eines Nachbarn bei der Polizeieinsatzzentrale Mittelfranken eingegangen: Im sechsten Stock in dem Hochhaus in der Bismarckstraße loderten die Flammen bereits aus den Fenstern, und die in den blauen Winterhimmel aufsteigende Rauchsäule war weithin sichtbar. Sofort eilten von überall her die Helfer zu dem Brand, die Sirenen und das Tatütata der Martinshörner waren in der ganzen Stadt zu vernehmen.
Innerhalb kürzester Zeit hatten die Floriansjünger den Brand unter Kontrolle, das Hochhaus war mit Hilfe der Polizei geräumt worden. Die 35  Bewohner wurden zunächst in der gegenüberliegenden Wirtschaftsschule untergebracht und dort von den Rettungskräften und drei Notfallseelsorger betreut. Erst nachdem die Flammen gelöscht waren, konnten die Atemschutzträger der Feuerwehr in die Wohnung hinein und sich auf der Suche nach eventuellen Glutnestern vorsichtig ein Bild von der Situation machen.
Unklar war zu diesem Zeitpunkt etwa, ob die Statik unter dem Brand gelitten hat. Kreisbrandrat Werner Kastner und der Kommandant der Gunzenhäuser Feuerwehr Sven Müller waren sich auch darin einig, dass die Einsatzkräfte möglichst schnell in die darunter liegenden Wohnung hinein sollten, um dort das durch die Decke kommende Löschwasser aufzufangen, bevor sich dieses den Weg durch alle Etagen bahnen und somit noch weit größeren Schaden anrichten könnte.

 

Mit freundlicher Genehmigung der Altmühlbote

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